Samstag, 1. Mai 2010

Eine Schreckensmeldung eilt der anderen hinterher. Gerade gab es noch die gefährliche Vogelgrippe und die „allheilende“ Impfung dagegen, dann eine Naturkatastrophe in Haiti, ein zerstörtes Great Barrier Riff, Griechenland ist pleite und plötzlich wurde der Flugraum über fast ganz Europa gesperrt. Viele tausende Menschen saßen einfach fest und mussten Termine verschieben. Schuld daran soll der nahezu unaussprechliche isländische Vulkan Eyjafjallajokull sein, der begünstigt durch Windströmungen Staub und Asche nach Europa wehte.

Mein Gott, waren das ruhige Tage am Himmel! Vielleicht eine kurze, aber notwendige Erholung, die die Atmosphäre in unserem Breitengrad schon lange benötigt hatte.

Durch widersprüchliche Behördenangaben wurde aber schon bald Kritik an der Sperre des Luftraums laut, da die ohnehin angeschlagene Wirtschaft in Europa eine Flugsperre wie die Faust aufs Auge gebraucht hat. Ein Schaden von vielen Millionen Euro entstand für Fluglinien und Flughäfen.

Gestützt wurde die Entscheidung, kein Flugzeug mehr starten zu lassen aber lediglich auf eine Computersimulation, welche in Grossbritannien erstellt wurde.

Wäre es da nicht einfacher gewesen, Satellitenfotos zu machen, um Aufschluss über die tatsächliche Situation zu bekommen?

Das lässt natürlich Raum für Spekulationen und plötzlich traten die „üblichen Verschwörungtheoretiker“ wieder auf den Plan und diverse Theorien kamen in die Massenmedien.

Von UFOs, die kurz vor Ausbruch über dem 1666 (??) Meter hohen Vulkan angeblich gesehen wurden über geheime US-Militärexperimente bis hin zum „Vorboten des jüngsten Gerichts“ wurden wieder einmal alle Stücke gespielt. Und, ach ja; Nostradamus hat das ja auch schon vor hunderten Jahren vorausgesagt, natürlich!

Messflüge, die über Deutschland stattfanden konnten zwar Aschewolken ausfindig machen, die sensiblen Sensoren aber konnten aber keine für die Triebwerke von Flugzeugen gefährlichen Aschekonzentrationen feststellen und die Messflugzeuge kamen vollkommen unbeschadet zurück.

War da vielleicht doch etwas faul an der Sache? Wir werden sehen.

Oder auch dieses Thema verschwindet wieder so schnell von der Bildfläche, wie es auch aufgetaucht ist und ein neues Horrorszenario zieht herauf und beherrscht die Medien ein paar Wochen. Sensationsgeile Journalisten reiben sich möglicherweise schon jetzt die Hände...


Montag, 5. April 2010

UFO über Niederbayern!

Seit vielen Jahren findet monatlich im verschlafenen, bayrischen Örtchen Regen an der March) das so genannte Regentreff statt. Bis weit über 300 Interessierte tummeln sich hier um Referenten aus den verschiedensten grenzwissenschaftlichen Themenbereichen. Bekannte Grössen, wie Erich von Däniken, Jan van Helsing und Co. sind auch immer wieder dort auszumachen.

Regen hat sich mittlerweile zu einem regelrechten Geheimtipp in der Grenzwissenschaftler - Szene entwickelt, wo neue Entdeckungen und Erkenntnisse ausgetauscht und kundgegeben werden. Wie zum Beispiel im vorliegenden Fall. Ein Teilnehmer des Regentreffs hat folgende UFO - Sichtung im niederbayerischen Raum in Bild festgehalten und auf Youtube geladen. Man kann nur sagen: es regt sich was in Regen!


Neue Spezies Mensch entdeckt?

Leipziger Wissenschaftler dürften eine neue Art von Urmensch entdeckt haben. Bei DNA-Untersuchungen an Knochensplittern von Neandertalern stieß der Forscher Johannes Krause vom Max-Plack-Institut für evolutionäre Anthropologie zufällig auf einen keiner bekannten, menschlichen Spezies zuordenbaren Knochen.


Eine Sensation, denn hatte man bisher nur die Möglichkeit zwei Arten von Urmenschen genetisch zu untersuchen. Auch wenn der gefundene Knochen nur der Teil des kleinen Fingers ist kann man doch schon einiges vom Besitzer sagen. Er ist höchstwahrscheinlich eine Frau, lebte etwa vor einer Million Jahren in Sibirien und die DNA unterscheidet sich sehr stark von der des heutigen Menschen. Zellkernuntersuchungen sollen nun mehr Aufschluss über die gefundene neue Spezies geben. Gerüchte, die da besagten der „Missing Link“, also die Verbindung zwischen Neandertaler und Homo Sapiens war gefunden sind zumindest widerlegbar.

Der Urknall

Auf der Suche nach Ursprung der Materie und Energie war es kürzlich erstmals möglich Protonen kollidieren zu lassen. Mit welchen Folgen ist natürlich fraglich. Von Kritikern wurde immer wieder befürchtet, „in Gottes Schöpfung einzugreifen“ liefert der Riesen-Teilchenbeschleuniger nun wissenschaftliche Daten, von denen man vorher nur träumen konnte.


Rolf Heuer, Generaldirektor der CERN-Anlage sagte in einem Interview : “Das ist ein gewaltiger Sprung für die Menschheit“ - nur „WOHIN?“ ist die bezeichnende Frage. Sind wir bereit für die Informationen, die uns dieses Experiment bringen kann? Werden wir erfahren was die dunkle Materie wirklich ist, und noch viel mehr: können wir es verstehen?